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Praxis Psychotherapie
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Msyterium tremendum et fascinosum

Was ist Gesprächstherapie?


Die Bezeichnung Gesprächspsychotherapie kann zunächst verwirrend sein, da angenommen werden kann, dass bei fast jeder Therapie das Gespräch zwischen Hilfesuchendem und Therapeut eine große Rolle spielt. 

Dieses von C. Rogers eingeführte Verfahren trägt daneben noch die weniger bekannten Titel: "Nichtdirektive Therapie" oder "Klientenzentrierte Therapie". Am zuletzt genannten Begriff fällt auf, dass hier nicht von Patienten, sondern von Klienten die Rede ist.

Ich halte Menschen für grundsätzlich kompetent und fähig, das eigene Leben so zu gestalten, dass die ureigensten Bedürfnisse befriedigt werden und Selbstentfaltung möglich ist. Ein Konflikt deutet sich an, wenn eine Diskrepanz (eine Inkongruenz) zwischen realer und idealer Vorstellung, die eine Person von sich hat, entsteht. Dieses Missverhältnis führt zu psychischen Störungen wie z.B. Ängsten, Depressionen, es kann in einer vertrauensvollen Atmosphäre durch Selbstreflexion in der Gesprächstherapie ausgeglichen werden. Andere Ursachen für Konfliktbildungen sind psychische Faktoren wie andauernde unbefriedigte Bedürfnisse nach Anerkennung und Zuwendung, nach Sinnfindung, (siehe Logotherapie) nach Selbstbestimmung, nach Erfolgserlebnissen, sowie geringe Bewältigungsfähigkeiten und ungünstige Bewertungen.

Die Gesprächstherapie

stellt den Menschen in den Mittelpunkt und vertraut auf seine Fähigkeiten

verzichtet daher bewusst auf »Experten«, Techniken und »Rezepte«

ist ein Weg, durch menschliche Beziehung von Person zu Person Hilfe anzubieten 


Als meine Aufgabe als Therapeut sehe ich es, konkrete Ziele und Ratschläge möglichst zu vermeiden, sondern eher Bedingungen zu schaffen, die es Ihnen ermöglichen, Ihre Bedürfnisse und Konflikte zu erkennen, zu sich selbst zurückzufinden und selbst zu beurteilen, wie ein befriedigendes und sinnreiches Leben für Sie aussehen kann. Dadurch, dass ich Sie nicht direkt berate, wird vermieden, den Wachstums- und Selbstentfaltungsprozess zu stören. Ihre angeborene Fähigkeit zu Wachstum und Selbstverwirklichung wird sich durchsetzen, vorausgesetzt, die therapeutische Atmosphäre ist vertrauensvoll, aufmerksam und offen und es sind Ressourcen vorhanden, auf die zurückgegriffen werden kann, um die Selbstheilungskräfte zu aktivieren.

Durch einfühlendes Verstehen (Empathie), durch bedingungslose Achtung Ihrer Persönlichkeit und Würde, bei vorbehaltloser, positiver Wertschätzung möchte ich mit menschlicher Wärme, zu dieser Atmosphäre beitragen.

Ich versuche, Ihre Gefühle zu erkennen, zu akzeptieren und verdeutlichen zu können. Indem ich Ihre Gefühle, Ihre Einstellungen und Verhaltensweisen "spiegle", können Sie sich Klarheit über sie verschaffen, sich mit ihnen auseinandersetzen und lernen, sie anzunehmen.

Dieses Erkennen und "Verstanden werden" wird Ihnen nicht nur eine Neubewertung Ihrer Gefühle, Ansichten und Einstellungen erleichtern, sondern Sie werden mehr Sie selbst im Finden Ihrer eigenen Mitte. Dadurch wird es für Sie möglich, Ihre Persönlichkeit, Ihre Schwächen und Mängel zu akzeptieren und damit in Ihr Leben zu integrieren.

Mein Bemühen ist also , Sie zu akzeptierend, empathisch, kongruent und präsent zu sein und damit Ihren inneren Bedeutungsrahmen  zu verstehen.  Dies geschieht in der Gesprächspsychotherapie vor allem durch die verbale Ebene: durch genaues Zuhören, Nachfragen, Antworten,  Sich-Formulieren.

Indem Sie im Wissen Ihrer Stärke und Fähigkeiten die Verantwortung für sich selbst übernehmen, werden Sie zufriedener und können sich zu einem reifen, ausgeglichenen und sinnzentrierten Menschen entwickeln.

C. G. Jung meint: